„Hundesöhnchen“, macht hübsche Hunde noch schöner…

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Heute möchte ich euch mal Beate von „Hundesöhnchen leather arts“ vorstellen. Diese Frau fertigt Hundehalsbänder aus Leder, besitzt endlose Kreativität und dazu noch die passende Fingerfertigkeit, wir sind total begeistert. Stephan hat schon sein tolles neues Halsband bekommen.

 

Wer seinem Hund so ein Kunstwerk und handgefertigtes Einzelstück gönnen will, der schaut mal vorbei auf ihrer „Hundesöhnchen“-Seite auf Facebook. Sie fertigt alles nach den Vorstellungen der Hundebesitzer und hat durch die Materialien und Accessoires fast unendliche Möglichkeiten, die Hundehalter samt Anhang glücklich zu machen.

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Kleiner privater Windhundtreff

Am Wochenende war es endlich so weit. Stephan ist gerannt, und wie….dieses Mal nicht allein wie üblich auf unserem „verbotenen“ Auslaufplatz sondern mit Mike’s Windies Choco, Luiz und Charly auf einer freien Wiese.
Alles begann über Facebook. Dort gibt es eine Gruppe, in der man sich zum Gassigehen mit anderen Windhund“besitzern“ verabreden kann. Dort bekam ich den Tip von Beate (näheres zu Beate und ihren einzigartigen Lederhalsbändern demnächst), dass ich Mike anschreiben soll, er wohnt ganz in der Nähe.

Gesagt, getan. Also verabredeten wir uns an einer riesigen Wiese, die durch Gebüsch geschützt und wildfrei ist, damit die Vier ihren Spaß haben. Leider hatte ich meine Kamera vergessen und nur ein Mobiltelefon zur Hand, dementsprechend ist auch die Fotoqualität. Weitere Treffen, jeweils an den Wochenenden werden folgen, dann gibt’s auch bessere Fotos. Ehrlich gesagt ist es auch gar nicht so einfach rennende Windhunde zu fotografieren, entweder sind sie zu weit weg oder sie rasen mit so einem Affenzahn an einem vorbei, dass man einfach nicht schnell genug reagiert 😆.

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Lieber Rehe als Katzen oder doch lieber ein Emu?

So, nun wird es aber wiedermal Zeit von unserem Bub Stephan zu berichten. Seine Jagd-Ambitionen haben sich seit geraumer Zeit etwas verschoben. Die Reaktion auf Katzen hat sich sehr gebessert, was man von der Reaktion auf Rehe nicht gerade behaupten kann. Irgendwie beschleicht mich das ungute Gefühl, dass sie uns verfolgen. Halten Sie Stephan für ein Bambi? Ist es seine Fellfarbe oder sind es seine Rehohren🤔? Ich weiß es nicht. Es ist auf jeden Fall immer für Action gesorgt, wenn sie uns jeden Tag „umkreisen“ (das ist nicht übertrieben, ich empfinde es schon als Glück, wenn wir keine sehen) .

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Steff wir sind zu früh…sogar die Enten schlafen noch

 

Oftmals sieht sie unser Jäger nicht, weil die Wiesen derart hoch sind, dass sie sich dort drin verstecken können. Durch meine Größe sehe ich sie aber, wie sie durch die Wiesen streifen. Wenn sie uns aber entdecken, springen sie wie Känguruhs durch das hohe Gras und dann braucht Stephan keine Brille 😁. Auch mit der Nase nimmt er jeden Wildgeruch auf und das auf eine unglaubliche Entfernung, von wegen Sichtjäger! Sobald weite Felder und Wiesen zu sehen sind und er dort auch schon Rehe gesehen oder gerochen hat, schaltet er in den Scan – und Jagdmodus, gut zu erkennen an seinem Gesichtsausdruck und seinen Augen.

Im Wald hält sich das ganze jedoch in Grenzen. Hasen haben wir bisher nur im Stadtpark gesehen obwohl dort täglich unzählige Hunde spazieren, mutige Langohren!  Das hätte uns noch gefehlt, wenn die uns auch noch hinterherrennen.

Neulich wollte sich Steff noch mit Emus in einem Garten anlegen. Das hat mich doch sehr verwundert bei der Größe der Vögel, da habe sogar ich Respekt, Steff scheint da mutiger zu sein. Ich musste ihn zurückhalten, da er unbedingt mit den Jungvögeln Bekanntschaft schließen wollte. Auch Mama-Emu hatte da etwas dagegen und fauchte uns böse an. Schließlich „erklärte“ ich Stephan, dass sein Mut aller Ehre Wert ist aber er sich bitte nicht mit ihnen anlegen sollte, Emus können fies werden und einem kräftige Tritte verpassen, man zieht auf jeden Fall den kürzeren 😄. 

 

Ist’s partytime

Zum Anlass des zehnjährigen Jubiläums der Hundepension Grisette folgten wir der Einladung zur Party und wurden nicht enttäuscht. Es war genial und hat allen richtig Spass gemacht, gute Organisation, leckeres Essen und tolle Hunde, die sich alle klasse verhielten. Man hatte den Eindruck, es trifft sich eine riesengroße Familie bei (Pflege)Mama und (Pflege)Papa. Richtig Glück hatten wir alle mit dem Wetter, da hat das Gebet zum Wettergott doch geholfen ansonsten hätten vor allem wir Probleme gehabt , Stephan aus dem Haus zu bekommen.

Es war für alle etwas dabei, ein Hundepool für die „Wasserratten“, leckeres Essen für die Zweibeiner und eine Tombola, bei der jeder etwas gewinnen konnte. Hiermit nochmal ein ganz großes Dankeschön an Sandra, Christian und alle Helfer, die diesen Tag ermöglicht haben. Ganz herzliche Grüße auch nach Wermelskirchen zu Candys Herrchen und Frauchen Karin und Michael, liebe Grüße an Joy’s Frauchen Christina, an Diego’s Herrchen und Frauchen Ruth und Thomas (als wir über Botas sprachen, hatte ich feuchte Augen), an Shinrai’s Frauchen Petra (ihr seid herzlich eingeladen, kommt einfach mal vorbei) und an alle anderen, die wir heute trafen und die diesen Tag so besonders gemacht haben.

Nachdem wir zu Hause ankamen, gingen wir noch mit Steff spazieren, danach war er fix und fertig und reif für die Couch, verständlich nach diesem Tag. 

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Programmänderung am morgen

Seit es morgens schon sehr zeitig hell ist, haben wir beschlossen, Frauchen nicht mehr zur Arbeit zu begleiten sondern gleich in die Natur zu gehen und abschliessend das Freilauf-Gelände aufzusuchen. Das ist natürlich viel spannender und lastet Stephan mehr aus als durch die Stadt zu joggen. Das machen wir jetzt schon zwei Wochen so und das rennen macht ihm soo Spaß, besser wäre es natürlich mit einem Windhund-Kollegen, der ihm hinterher jagt. Die meisten uns bekannten Hunde hätten nicht ansatzweise eine Chance ihm hinterher zukommen oder sind schon gehobeneren Alters.

Bei dem schwül-warmen Wetter die letzten Tage haben wir abends den Wald gewählt zum Spazieren, dort hält man es noch gut aus.

 

Nun möchte ich euch noch die Nachbarsmieze vorstellen über die ich schon so oft berichtet hatte, die mittlerweile auch jeden Tag vorbeikommt um Steff „Hallo“ zu sagen aber heute war sie auch zu einem Foto bereit. 

 

Noch ein kurzes Zwischenfazit zwecks Zeckenschutz mit Schwarzkümmelöl: seit wir angefangen haben (ca. ein Monat), Stephan aller drei bis vier Tage mit diesem Öl zu massieren, haben wir keine Zecken mehr an ihm gefunden. Es hat zwar einen eigenartigen Geruch, der aber immer noch besser ist als von diesen giftigen Zeckenhalsbändern. Wir laufen wirklich viel über hohe Wiesen und fordern es förmlich heraus, ich selbst bin gegen FSME geimpft (Pflicht seitens Arbeitgeber) und öle mir selbst auch die Beine vor dem Spaziergang. Bei Hunden, die oft und gern ins Wasser gehen sollte man vielleicht das Öl öfters auftragen um so den Schutz beizubehalten. Wir halten euch auf dem Laufendem und werden Ende Sommer ein Endfazit ziehen.

Pfingsten mit Stephan

Das verlängerte Pfingstwochenende haben wir sehr aktiv gestaltet und hatten viel Spass zusammen. Steff hat uns beim Grillieren geholfen und den Grill kontrolliert. Sobald die Bratwürste fertig waren, hat er sich gemeldet 😉. Die Gäste hat er wie immer freundlich begrüßt. Auf unserem Freigelände wurde endlich die Wiese gemäht, so dass Stephan auch wieder mal ganz nach Windhund-Art rennen konnte und nicht springen musste wie ein Känguru aber seht selbst . . .

„Paradisbesuch“ und eine Samtpfote der besonderen Art

Über seine besten “ Freunde“, die Samtpfoten habe ich ja schon oft genug berichtet. Es geschehen aber immer wieder Situationen, die einen fast sprachlos machen und überraschen.

Wir lieben Katzen, so wie alle anderen Tiere auch und so vermutlich auch die Leute, die neben einem Wohnblock einen Unterschlupf für „obdachlose“ Miezen gebaut hatten. Der Clou an der Sache aber war, dass wir beim vorbeigehen bemerkten, das neben dem besagten Unterschlupf zwei alte Gartenstühle standen, auf denen sich jeweils eine Katze bequem gemacht hatte, natürlich mit Blick auf den Gehweg. Man muss ja schließlich wissen, wer so den Tag über am „Katzen-Resort“ vorbeiläuft. Tja, und in diesem Fall waren das Stephan und ich. Keine zwei Meter vom Gehweg entfernt schauten uns die Zwei entgeistert an, doch zum Glück war Steff abgelenkt und bemerkte sie nicht. Puh, erstmal durchatmen und ganz schnell weiterlaufen. Damit dachte ich eigentlich, dass sich das Thema für diesen Tag erledigt hatte aber man soll ja bekanntlich nicht „den Tag vor dem Abend loben“.

Genau an jenem Abend geschah nämlich noch etwas viel verrückteres. Steff hatte nochmal Lust auf einen Abendspaziergang und wartete schon am Gartentor. Also wurde die Leine befestigt und das Tor geöffnet, just in dem Moment kam die liebe Nachbarsmieze miauend, hocherfreut und mit erhobenen Schwanz auf uns zugerannt. Stephans Gesichtsausdruck in diesem Moment war unbezahlbar und dieser wurde noch besser, als es die Mieze wagte, sich an Steffs Beine zu schmeißen und sich an diese heranzukuscheln. Normalerweise rennen alle vor Steffle weg, fauchen ihn an oder schreiten ganz langsam in „Chackie Chan-Manier“ an ihn heran, so dass wir ganz schnell verschwinden aber diese Samtpfote streichte mit ihrem ganzen Körper an ihm.
Doch das war immer noch nicht genug: sie schmiss sich vor Stephan auf den Rücken, drehte sich entzückt hin und her und ließ sich von mir am Bauch streicheln. Das war eine ziemlich anstrengende Situation, mit einer Hand streicheln, mit der anderen Steff kontrollieren, der ihr zwar nichts machte sondern nur an ihr schnuppern wollte. Trotzdem traue ich ihm nicht hundertprozentig und habe deshalb dann das „Schauspiel“ beendet, um mit ihm zu laufen. Die Katze hat keinerlei Angst vor ihm, denn  am nächsten Tag wiederholte sich das ganze, als sie bereits am Gartenzaun auf uns wartete, als wir vom Spaziergang nach Hause kamen. Nennt man das jetzt schon Freundschaft? Wir sind echt gespannt, wie sich das ganze weiterentwickelt.

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Leute, schaut mal aus dem Fenster, was für ein Hundewetter, da bleibe ich lieber liegen und entspanne

Gestern habe ich Steff mitgenommen in das „Paradies“, unter uns Menschen auch Tierfutterladen genannt. Das war natürlich aufregend für uns beide und für die Frau an der Kasse auch, denn beim Bezahlen stand Steff auf den Hinterbeinen und mit den Pfoten auf der Kassentheke und blickte ihr gaanz tief in die Augen, um eventuell einen Hundekeks zu ergattern. Der Vierbeiner der Frau vor uns an der Kasse hatte nämlich auch einen bekommen. Steff zauberte allen Menschen im Laden ein Lächeln ins Gesicht und dafür bekam er natürlich den Hundekeks obwohl im Hinterkopf immer die Purin-Tabelle hängt. Dieser Moment, als er zur Tür hereinkam werde ich auch nicht so schnell vergessen, dieser Blick, mit erhobener Nase und ausschlagendem Schwanz, ich kann es verstehen, mir geht es immer so in diversen Schokoladenläden 😁