Die Blog-Pause ist vorbei

Wir sind zurück! Wir waren zwar nie wirklich weg aber ich musste mal eine Pause im Blog einlegen, weil Frauchen sehr schwer erkrankt war und ich irgendwie keine Muse hatte, mich hier im Blog zu äussern. Dafür ein großes „SORRY“ an alle Stephan und Whitney-Fans. Ich werde aber ab jetzt wieder regelmäßig über die beiden informieren.
Wir hatten ja lieben Besuch vor einiger Zeit von Sandra und Elke.

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Das hat uns natürlich riesig gefreut und vor allem Stephan und Whitney, die die beiden dementsprechend begrüßten. Danke an euch beide für euren Besuch, den Erfahrungsaustausch und den gemeinsamen Spaziergang.

Ich muss schon sagen: wir haben wirklich zwei menschenfreundliche Galgos, die (fast) jeden Menschen ihre lange Nase entgegen strecken und jeden freundlich begrüßen wollen. Das Schwierige an der Sache ist nur, dass es nicht jeder mag, von zwei so großen Hunden so überschwänglich begrüßt zu werden. Da muss ich die Zwei oft bremsen, was mir wiederum schwer fällt, weil es mir so gefällt, ihr Verhalten zu beobachten.


Whitney ist und bleibt eine Meisterdiebin vor dem Herrn 😄. Das wird man ihr nicht mehr abgewöhnen. Sie macht es bei uns aber vor allem bei Stephan,  der sich immer wieder die Kauartikel klauen lässt und das direkt vor seiner Nase. Seine Chance, seine Knabbersachen wieder zurück zubekommen steigt aber, sobald Whitney in den Garten rennt, weil draussen ein anderer Hund bellt und sie diesem „antworten“ muss und schwups…schlägt die Stunde von Stephan, um den Kauartikel wieder zurückzuerobern.

Leider hat Whitney oftmals Probleme mit anderen Hunden, nicht nur beim Spaziergang an der Leine sondern auch im Garten, wenn die anderen Vierbeiner auf der anderen Seite des Zaunes vorbeilaufen. Wir haben bis heute nicht herausgefunden, warum sie auf manche Hunde so extrem reagiert und bei anderen nicht. Aufgrund ihres Verhaltens haben wir auch einen Sichtschutz am Zaun angebracht, der seinen Zweck erfüllt: Whitney ist ruhiger geworden, sie ist nicht mehr so im Beobachtungsmodus sondern legt sich jetzt oft hin und kann sich entspannt sonnen.


Bald werden wir für zwei Wochen an die Nordsee fahren, mal schauen wie sie sich dort verhält. Geplant ist auch, dass sie dort am Strand (mit GPS-Sender) rennen darf. Das entscheide ich aber vor Ort, nachdem ich ihr Verhalten einschätzen kann, wenn wir dort zuerst mit der langen Schleppleine laufen. Bei Stephan hat das ja letztes Jahr super funktioniert, ich bin wirklich gespannt, wie sich Whitney dort schlagen wird. Natürlich werden wir von dort berichten. Zuerst müssen die beiden die achtstündige Fahrt überstehen, um danach ihren Galgo-Traum zu leben an diesen endlosen und unglaublich breiten Stränden.

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Whitney wird immer verspielter. Sie rennt jetzt im Garten herum mit irgendeiner „Beute“ und schmeißt diese in die Luft um sie wieder zu fangen und wie ein Känguru durch den Garten zu springen. Sie ist so voller Lebenslust, dass mir oft das Herz hüpft beim Zuschauen. Besonders lustig war es vor kurzem auf einer großen Wiese mit hohem Wuchs. Stephan durfte ohne Leine und Whitney an der 15m-Schleppleine über die Wiese springen. Was für eine Freude bei beiden. Es ist so schön, die beiden so glücklich zu sehen, wie sie wie zwei Gummibälle durch das Gras hüpfen.


Whitneys neueste Entdeckung sind die Igel, die uns abends im Garten besuchen. Diese ließen ihr keine Ruhe, so dass ich zum Schutz der Igel beschlossen habe, sie in der Dunkelheit nicht mehr ohne Leine in den Garten zu lassen.

Gestern Abend wollte ich mit beiden noch die Abendrunde drehen, doch just in dem Moment als wir losgehen wollten, fing es an mit regnen. Also zog ich beiden die Regenmäntel an, was Stephan so gar nicht gefiel, er samt Regenmantel flüchtete und sich wieder auf seinem Hundebett niederließ 😄. Diese Reaktion kannte ich ja schon und ich beschloss mit Whitney allein eine kleine Runde zu laufen denn sie ist nicht so ein „Weichei“ wie Lord Stephan. Ich zog ihm also wieder den Mantel aus, schnappte mir Whitney, die schon wartete und öffnete die Haustür. In diesem Moment stürmte Stephan uns hinterher, rannte in den Garten und schaute uns mit großen Augen an. An diesem Abend hatte ich wieder etwas gelernt: lieber bei (nicht allzu starken) Regen ohne Mantel laufen. Ok ,lieber Stephan….Das merke ich mir! 😉☺

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Frühlingsgefühle

Endlich komme ich wieder einmal dazu über die zwei „Frühlingsblüher“ zu berichten, es hat sich viel getan und es ist einiges passiert im positivem wie im negativen Sinn. Zuerst aber mal das Positive: Stephan und Whitney haben sich richtig angefreundet. Das bemerkt man vor allem daran, dass sie jetzt öfters in einem der der Hundebetten zusammen liegen und daran, was mich noch mehr freut, dass sie im Garten zusammen rennen und sich jagen. Darauf haben wir lange warten müssen, denn Whitney wollte für Steff nie den Hasen spielen, da Le Chef beim Jagdspiel manchmal ziemlich grob sein kann. Das bekamen die anderen Galgos von meinem „windigen“ Kollegen Mike auch schon zu spüren. Stephan rennt aus Lust manchmal einfach im Garten seine Runden und Whitney macht gelegentlich mit, wenn sie ihn jagen darf. Das sieht so herzig aus, wenn sie ihn probiert abzupassen an unserer Gartenhütte. Zuerst rennt sie hinterher, dann fällt ihr plötzlich ein, dass er ja auf der anderen Seite zum Vorschein kommt, bremst abrupt und passt ihn „grinsend“ ab.

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Ja, die Lady hat es faustdick hinter den Ohren. Letztens wurden wir mit Trockenfutter vom Versand beliefert. Da ich zu der Zeit noch arbeiten musste, sagte ich Frauchen, dass das in Kartons gelieferte Trockenfutter vor dem Gartenhäusschem deponiert werden sollte, bis ich nach Hause komme. Schon nach Hause fahrend, erreichte mich ein Anruf meiner Frau, die mir aufgeregt mitteilen wollte, dass das Futter gekommen ist, Whitney keine fünf Minuten im Garten war und es nicht erwarten konnte zu wissen, was sich in den Kartons befindet. Ergebnis der Aktion: ein verbissener Karton und ein aufgerissenen Sack Trockenfutter, von dem sich ein kleiner Teil des Inhalts bereits in Whitneys Magen befand. Nun, was soll man da machen? Was macht man mit hochkriminellen Hunden? Ich würde sagen, man lacht einfach und tut das Geschehene als Whitneys “ Lunch“ ab, da es ja kurz nach zwölf Uhr war. Aber eins interessierte mich dann doch noch: hatten „Bonnie und Clyde“ 😂 zusammen diesen Plan ausgeheckt oder war es allein „Bonnies“ Tat gewesen? Auf Nachfrage erklärte mir Frauchen, dass „Clyde“ zwar zugeschaut hat, er aber genau wusste, dass dies unartig ist und sich dann davon geschlichen hat, braver Stephan ☺.

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…und wenn ich schon vom braven Stephan erzähle, dann darf auch nicht fehlen, dass er in der Tierklinik war. Ihm wurde operativ ein vermeintliches Geschwür am Rücken entfernt, was sich im nachhinein als verstopfte Talgdrüse entpuppte, die aber in den letzten Monaten immer größer wurde. Da die OP mit einer Vollnarkose durchgeführt wurde, nutzten wir dies gerade noch zu einem CT, um herauszufinden, warum Stephan sein rechtes Hinterbein nicht richtig belastet. Dabei wurde festgestellt, dass sich irgendetwas kleines, undefinierbares in der Nähe einer Bandscheibe befindet. Der Arzt denkt aber nicht, dass Stephan dadurch Schmerzen hat, sondern das es ihn „nur“ in seinen Bewegungsabläufen stört. Das deckt sich auch mit meiner Meinung, denn Steff ist im allgemeinen ein bewegungsfreudiges Kerlchen, das auch schon 20km-Wanderungen mitgemacht hat und das ohne Probleme.

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Whitney lebt sich immer besser ein und hat sich an den Rhythmus gewöhnt. Auch wenn sie gern draussen ist, sei es im Garten oder auf den Spaziergängen, so müssen wir immer aufpassen, sie nicht zu überfordern. Wir wohnen eben in der Stadt mit vielen, teils lauten Geräuschen und unzähligen anderen Reizen. Jetzt ist der Winter vorbei und damit auch die Zeit des Drinnenseins im Haus. Nun prasseln wieder alle Reize auf einmal auf die Hunde ein, wenn sie bei dem schönen Wetter im Garten sind. Deshalb wird genauestens aufgepasst und die Gartenzeiten reguliert (Danke Elke für den Tip ) Stephan nimmt das Ganze locker. Er geht in den Garten, legt sich hin, schließt die Augen und lässt sich die Frühlingssonne auf den „Pelz“ brennen. Whitney ist da nicht so relaxt. Sie ist meistens am schauen und am scannen, sei es wegen anderer Hunde, Katzen oder auch Vögel. Deswegen braucht sie immer wieder Ruhezeiten, die sie im Haus dann auch annimmt und genießt. Natürlich wäre sie am liebsten den ganzen Tag draußen, das ist aber leider (noch) nicht möglich. Um die Reize etwas zu mindern, haben wir beschlossen, unseren Zaun mit einem Sichtschutz zu versehen, was auch uns gefallen dürfte, denn momentan sitzen wir hier regelrecht „auf dem Präsentier-Teller“.

Leider hat Whitney immer noch Schwierigkeiten mit den anderen Galgos zu rennen. Ich vermute, sie hat Angst die „Gejagte“ zu sein, dass mag sie überhaupt nicht. Ich konnte das schon im Garten beobachten, wenn sie mit Stephan rennt. Sobald sie Steff jagt ist die „Whitney-Welt“ in Ordnung, wenn es umschlägt und sie zum „Hasen“ wird, dann ist das Spiel beendet und genauso ist es auf unserer großen Auslaufwiese. Da leine ich sie ab und anstatt mitzurennen, „klebt“ sie mir am Bein, entferne ich mich von ihr, läuft sie mir hinterher. Das ist zwar auch nicht schlecht, sollte aber nicht Zweck des Ableinens auf der Hundewiese sein. Ich versuche dann das Beste daraus zu machen und renne von ihr weg, so dass ich sie loben kann, wenn sie mir folgt. Den „Hasen“ möchte ich aber auch nicht immer mimen. Diesen Part soll doch bitte ein Galgo übernehmen.  Demnächst erzähle ich euch, warum wir momentan „unseren“ eingezäunten Auslauf nicht benutzen können, wie Galgos auf ferngesteuerte Autos reagieren 😳😉, wie Whitney unseren Morgenspaziergang als Social walk mit der Rentner-Gang aus der Nachbarschaft absolviert hat und berichte über einen überaus netten Besuch, der uns sehr gefreut hat ❤

Le Chef und Lady Wirbelwind?

Die Zeit vergeht und bisher ist mir immer noch kein passender Name für einen neuen Blog eingefallen, der beiden Fellnasen gerecht wird. Bei Stephan ist das eigentlich einfach, er ist und bleibt Steff Le Chef aber bei Whitney fallen mir gefühlt tausend Spitz -und Kosenamen ein. Sie ist und bleibt aufregend, abenteuerlich, kriminell 😉, spitzbübisch, liebevoll und kuschelig. Wie soll man sie denn im Blog nennen? Wirbelwind, Lady Gaga, Miss Marple, Winney-Maus oder Zucker-Schnute? Das sind alles Namen, die so zu ihr passen würden. Warum diese Namen? Das wird dann spätestens im neuen Blog erwähnt.

Stephan und Whitney warten schon sehnsüchtig auf den Frühling. Der Winter ist definitiv nicht ihre Jahreszeit, nicht nur die Kälte macht ihnen zu schaffen, sie hassen es auch einen Mantel anzuziehen. Da das Leben aber kein Ponyhof ist und wir hier nicht bei „Wünsch Dir was“ sind, müssen die beiden es eben dulden, dass sie bei den Temperaturen bekleidet werden. Deswegen haben wir die Anzahl der Spaziergänge reduziert, dafür sind mir Le Chef und Winney-Maus auch merklich dankbar. Wir gehen jetzt am Morgen, sobald es hell ist die kleine Runde und am Nachmittag machen wir dafür immer einen ein bis zweistündigen Spaziergang meist im Wald. Die Ausnahme bilden immer die Tage wo sie mit den anderen Galgos rennen, da braucht es auch keinen so langen Spaziergang mehr. Kurz vor dem Schlafen darf Whitney ihr kleines Geschäft im Garten verrichten, Stephan hält bis zum nächsten Morgen durch, ihn bekommt man abends bei den Temperaturen nicht mehr vor die Tür. Er ist von beiden definitiv der grössere Frierer.

Whitney hat es mit ihrer kriminellen Art absolut übertrieben. Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell sie registriert, dass es etwas zum stibitzen gibt. Letztens waren wir bei meiner Mutter zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Vorher war ich mit der Galgo-Gang noch mit Mike und seinem Rudel in der Schweiz spazieren. Als wir dann bei Mutter eintrafen, schaffte ich es nicht einmal mich auszuziehen, schon rannte Whitney ganz stolz mit einem Stück Kuchen durch die Wohnung und meine Mutter hinterher 😆. Sie hatte ihn extra weit hinten auf der Küchenablage abgestellt, wohl wissentlich , dass die Meisterdiebin bald eintrifft. Da kennt sie aber Whitney schlecht, sie hatte das „Kaffee und Kuchen“ wohl wortwörtlich genommen und wollte es uns einfach gleichtun, zum Glück trinkt sie keinen Kaffee, dann hätte sie wohl noch mehr Energie 😉. Ich unterstützte schlussendlich meine Mutter beim Einfangen des stolzen Diebes und konnte ihr das Stück Kuchen fast am Stück wieder abnehmen. Stephan schaute dem ganzen Geschehen amüsiert von der Couch zu. So schnell wie sie fressbares findet, so schnell findet Le Chef eine bequeme Couch…jedem eben das Seine.

Eine eiskalte Killerin ist Winney-Maus wobei das schon sehr ironisch rüberkommt sie so zu nennen, denn genau so eine Maus hat sie gekillt sozusagen „Maus“ tötet Maus 😳. Stephan lief ohne Leine und nutzte seine Freiheit für einen Sprint am Flussufer und Whitney an der Schleppleine fielen sofort die vielen Mäuselöcher auf, die sie förmlich zum Graben einluden. Keine fünf Meter weiter versuchte ein weiterer „Killer“ sein Glück beim mäuseln. Ein uns bekannter Podenco grub ebenfalls leidenschaftlich um an seine Beute zu gelangen aber „the Winner is“: Whitney….Sie war einfach schneller. Diese Situation war für mich auch neu, gegraben hat sie schon oft, doch war sie vorher nie erfolgreich. Kuchen-Killer, Mäuse-Killer….Ich bin mal gespannt, was als nächstes kommt.

Von Stephan hat sie in der letzten Zeit gelernt, wie man seine Nase einsetzt und den Rehspuren auf den Wiesen und im Wald folgt. Früher hat sie das nicht wirklich interessiert, jetzt geht sie dieser Leidenschaft genauso hinterher wie es Stephan tut. Sie bekommen diese Schnüffel-Tour als Belohnung, wenn sie gut an der Leine gelaufen sind. Hinterher muss man sie wieder ruhig bekommen, damit sie vom „ON-Modus“ wieder in den „OFF-Modus“ wechseln und Ruhe einkehrt. Stephan hat nächste Woche einen Tierarzt-Termin. Ihm wird etwas entfernt, was aussieht wie eine Warze und sich in den letzten Monaten vergrößert hat. Dafür braucht es eine Narkose, die wir wiederum nutzen werden um ein CT vom ganzen hinteren Bereich zu machen, da er schon längere Zeit ab und zu sein rechtes hinteres Bein nicht richtig belastet. Wir haben ihn beim Orthopäden schon Röntgen lassen, da konnte man aber nichts feststellen. Nun hoffen wir dem Problem mit dem CT auf die Spur zu kommen. Hoffen wir mal, dass alles gut verläuft und wir hinterher klüger sind. 

Stephans Geburtstagsparty …oder ein Partygast bringt (fast) Ungemach

Ein Fest sollte es werden, eine rauschende Party mit viel Spiel, Spaß und Spannung. Nun, ich hatte Stephan nicht zu viel versprochen, wie sich später noch herausstellen sollte. Wir trafen uns zu diesem Feiertag extra mit Mike und seiner süßen Fussel-Truppe zum Spaziergang, der uns auf das „Party-Gelände“ führen sollte. Als wir uns trafen, gab es erstmal ein großes „Hallo“ und „Alles Gute zum Geburtstag“-Begrüßung von allen Hunden, so wie es sich es unter anständigen Hunden gehört.

Am Gelände angekommen, folgte, so wie immer das obligatorische Anlegen der Maulkörbe, damit es im „Eifer des Gefechtes“ zu keinen Verletzungen kommt. Als ich gerade damit fertig war und meine Kamera richten wollte, bemerkte „Türsteher“ und Security-Galgo Charlie, dass sich etwas im Gebüsch bewegte. „Geburtstagskind“ Stephan richtete ebenfalls seine Öhrchen auf und als bald wussten alle Party-Gänger, dass da etwas „im Busch ist“. Stephans Interesse stieg allmählich immer mehr, er wollte wissen, wer sich unerlaubterweise auf seine Party geschlichen hatte.

Da Mike noch nicht ganz fertig war mit dem Anlegen der Maulkörbe, ging ich mit denen noch angeleinten Stephan und Whitney auf die Suche, wer denn auf der Party den Überraschungsgast spielen wollte. Und siehe da….kaum zehn Meter gelaufen, flüchtete der Gast auf ein Mal aus dem Gebüsch und raste über den Platz. Ein Feldhase hatte sich auf das Gelände geschlichen und gottseidank haben wir ihn bemerkt, bevor die Windhund-Party startete. Stephan war ausser sich….und wollte sein „eingebildetes Geburtstagsgeschenk“ in Empfang nehmen, doch die Leine hinderte ihn natürlich daran.

Ich schrie Mike in höchster Eile zu, dass der Überraschungsgast ein Hase sei und er noch nicht ableinen soll. Nun, wir wollten uns durch „Meister Lampe“ natürlich nicht die Feier vermiesen lassen und spürten ihn abermals auf, immer mit dem Gedanken: wenn er hier hineingekommen ist, wird er wohl auf wieder einen Weg nach draussen finden, bevor es ihm durch die „Feiernden“ an den Kragen geht. Und tatsächlich…. jetzt wo wir ihn so intensiv suchten, sprang er abermals aus einem Gebüsch und verschwand wieder auf der anderen Seite vom Platz.

Stephan war ganz aus dem Häusschen und verstand so gar nicht, warum er sein „Geburtstagsgeschenk“ nicht in Empfang nehmen durfte. nach einigen Suchrunden stellten wir aber fest, dass der „Langohrige“ das Party-Event verlassen haben musste. Es ist ihm wohl zu aufregend geworden und glaubt mir…nicht nur für ihn, auch uns trieb das ganze „Hasen-Theater“ den Puls in die Höhe. Als sich die Hunde wieder beruhigt hatten und wir ganz sicher waren, dass „Meister Lampe“ auch ganz sicher verschwunden war, ließen wir den Windis freien Lauf.

 

Wir hatten richtig Glück, dass alle Hunde noch angeleint waren und haben aus dieser Situation gelernt, dass wir ab jetzt immer sehr penibel alles absuchen, bevor abgeleint wird. Das Gelände ist nicht riesig, eingezäunt und recht übersichtlich. Die Windhund-Gang gaben dann erstmal richtig Gas und genossen ihre Freiheit.

Als Höhepunkt der Party wurde ein Wettbewerb gestartet, wer beim Rennen die besten Haltungsnoten erhält und die spektakulärsten Sprünge absolviert und gewonnen hat: Galgo Luiz

Anbei die Fotos mit den besten Haltungsnoten:

Leider verletzte sich Stephan kurz vor Schluß noch an der hinteren Pfote, die ziemlich blutete. Da wir aber immer gut ausgerüstet sind mit Verbandsmaterial, wurde die Pfote gesäubert und verbunden. Das passiert uns immer wieder Mal, bei dem Tempo reicht ein Stöckchen oder Wurzeln, dass sich die Windhunde etwas an den Pfoten aufreißen. Stephan wollte dann gestern Abend mit der Verletzung nicht mehr hinaus, also bin ich allein mit Whitney die kurze Abendrunde gelaufen. Heute ist von der Blutung schon nichts mehr zu sehen und die Pfote belastet er auch schon wieder richtig. Ihr seht…das war gestern ein richtig aufregender Tag, bei dem ich mir schon anhören musste, dass wir den Hasen mit Absicht, sozusagen als Geburtstagsgeschenk, auf das Gelände gelassen hätten. Na klar doch….

Happy Birthday Stephan ❤

Stephan hat heute Geburtstag und feierte mit Whitney und seinen Windhund-Kollegen Charlie, Luiz, Choco und Emilio eine rauschende und aufregende Hundeparty. Wir sind extra auf ein eingezäuntes Gelände gegangen, damit, so wie es sich für Windhunde gehört, mal so richtig gerannt, gesprungen und rumgealbert werden kann.

Als wir das Gelände erreichten und die Party starten sollte, bemerkten wir, dass sich ein unerwünschter Gast auf die Party eingeladen hatte, mit dem wir so gar nicht gerechnet hatten. Nur soviel….dieser Gast brachte die Meute zum „Tanzen“ und etwas Aufregung in diesen besonderen Tag. Mehr dazu und die gemachten Fotos morgen hier im Blog.

Was lange währt, wird endlich gut

So, nun ist es doch passiert. Eigentlich konnten wir gar nicht anders als versagen bei dieser Frohnatur von Galga, wir gehören nun offiziell zum Club der Pflegestellen-Versager. Whitney oder auch Winney (liebes Grüßle an Denise 😉) hat uns mit ihrer lieben und fröhlichen Art um den Finger gewickelt, uns sozusagen das Herz gebrochen.

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Nun stehe ich als Schreibling dieses Blogs vor einem Dilemma. Wie soll es hier weitergehen? Der Blog war ja nur auf Stephan ausgerichtet und nun musste schnellstens ein neuer Name her oder vielleicht sogar ein ganz neuer Blog? Das werde ich die nächsten Tage entscheiden, wie wir hier weiter verfahren. Vielleicht lasse ich den vorhandenen „Stephan-Blog“ einfach stehen und verlinke von dort auf einen neuen Blog. So bleibt alles Geschriebene und alle Fotos erhalten.

Die letzten Tage waren aufregend, jetzt wo wir nun vollständig sind und entschieden haben, dass Winney-Maus bei uns bleibt, ist auch mir innerlich wohler. Jetzt stellen sich sicherlich einige die Frage, warum wir so lange gewartet haben. Das ist auch ganz einfach zu beantworten. Es handelt sich hier um ein Lebewesen, das Bedürfnisse hat und ist nicht irgendein Gegenstand, den man sich einfach mal kauft. Wir schauten erstmal ob wir ihr auch wirklich gerecht werden können. Whitney ist anders als Stephan, wir mussten erst einmal warten ob die beiden sich anfreunden und wie sich Whitney bei uns entwickelt. Sie ist definitiv ruhiger geworden, ausgeglichener, was nicht heißt, dass sie ihr Temperament verloren hätte.

Mit Stephan versteht sie sich bestens. Anfangs war es nicht die große Liebe, sie haben sich kaum beachtet. Ein bisschen Eifersucht war natürlich auch immer mal dabei, vor allem beim Schmusen. Es hat sich aber in letzter Zeit in die richtige Richtung entwickelt. Das ist so wunderbar. Obwohl sie doch recht unterschiedlich sind, ergänzen sie sich irgendwie und passen gut zusammen. Ich werde bald mehr berichten über die lustige Whitney und den souveränen Stephan und euch mit witzigen Geschichten auf dem Laufenden halten. 

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Fotos vom Foto-Shooting bei piczworld-Fotografie demnächst mit einer Story im Blog, wirklich sehr empfehlenswert

Als nächstes Highlight folgt übermorgen Stephans Geburtstag. Geplant ist eine große Windhund-Party mit Hundekuchen und einem Clown als Animateur. Das werde wohl ich sein 😄.